Online-Sportwetten illegal in Deutschland: BGH entscheidet Ende Juli 2024 in Tipico-Verfahren
- Sportwetten und illegales Online Glücksspiel: Worum geht es?
- Online-Sportwetten: Milliarden-Geschäft für Anbieter
- Kann es bei gewonnenen Verfahren schwierig werden, Geld von Anbietern mit Sitz im EU-Ausland tatsächlich zu erhalten?
- Aufklärung, Prävention und Werbeverbote
- Warum war das Verfahren problematisch - und was bedeutet das für Kläger?
- Ihre Kanzlei für Glückspiele
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Online-Casinos, welche in Deutschland ansässigen Spielern Zugang zu ihren Plattformen gewähren möchten, auch über eine gültige Lizenz verfügen müssen.
| Kriterium | Illegaler Anbieter (ohne GGL-Lizenz) | Legal er Anbieter (mit GGL-Lizenz) |
|---|---|---|
| Rechtlicher Status | Strafbar nach § 284 StGB, Verstoß gegen GlüStV | Erlaubnispflichtig und staatlich kontrolliert |
| Spielerschutz | Keine gesetzlichen Vorgaben, häufig mangelhaft | Verpflichtend: Einzahlungslimits, Sperrfunktionen, Selbsttests |
| Steuern | Keine Abführung der Wettsteuer an Deutschland | 5% Wettsteuer auf den Einsatz wird automatisch abgeführt |
| Streitbeilegung | Oft kein Weg, außer Klage im Ausland | Ombudsstelle für Glücksspielstreitigkeiten (Ombudsmann Glücksspiel) |
| Werberegeln | Häufig aggressive, irreführende Werbung | Strikte Werbebeschränkungen (z.B. keine Celeb-Werbung) |
Ohne eine solche wird das Online-Casino als illegales bet admiral sportwetten bonus code Angebot eingestuft. Somit ist auch der Vertrag zwischen Glücksspielbetreiber und Spieler unwirksam. Entstandene Verluste lassen sich zurückfordern, falls der Spieler zu keinem Zeitpunkt Kenntnis darüber erlangt hat, an einem nicht-lizensierten Glücksspiel teilzunehmen.
Sportwetten und illegales Online Glücksspiel: Worum geht es?
Zudem waren auch unzulässige Ereigniswetten bzw. Livewetten möglich. Daher sei das Angebot der Beklagten ohnehin nicht erlaubnisfähig gewesen, so das OLG München. Das Gericht machte weiter deutlich, dass es das in Deutschland geltende Verbot für Online-Sportwetten mit Erlaubnisvorbehalt im Einklang mit EU-Recht sieht, da mit dem Verbot Ziele des Allgemeinwohls wie Jugend- und Spielerschutz, Bekämpfung von Spielsucht und Begleitkriminalität verfolgt werden. Eine Aussetzung des Verfahrens bis zu einer Entscheidung des EuGH in einem ähnlichen Verfahren sei nicht notwendig.
Sportwetten Urteil des OLG Karlsruhe – Tipico muss fast 135.000 Euro zurückzahlen
„Bemerkenswert ist, dass das OLG die Revision nicht zugelassen hat. Das verdeutlicht umso mehr, dass Spieler gute Chancen haben, ihre Verluste aus illegalen Online-Sportwetten zurückzuholen“, so Rechtsanwalt Sittner. Der Bundesgerichtshof stufte Online-Casinos am 22.07.2021 als „unerlaubte öffentliche Glücksspiele“ ein, für die ein Werbeverbot besteht. Zudem hat er in einem weiteren Verfahren festgestellt, dass das deutsche Online-Glücksspielverbot mit europäischem Recht vereinbar ist. Bis zum heutigen Tage werden das Online Glücksspiel sowie Sportwetten durch die Anbieter grundsätzlich illegal betrieben. Lassen Sie Ihre Erfolgsaussichten daher jetzt bei uns kostenlos und unverbindlich überprüfen!
Online-Sportwetten: Milliarden-Geschäft für Anbieter
Sie können Hinweise auf illegales Glücksspiel anonym über das Kontaktformular der GGL melden. Somit können Sie sicher sein, dass Ihr Hinweis die richtigen AnsprechpartnerInnen erreicht und mit ebenso großer Sorgfalt wie Sensibilität behandelt wird. Bitte beachten Sie: Wir bearbeiten keine Beschwerden, die Transaktionen mit Ihrem Glücksspielanbieter betreffen. Die GGL ist die richtige Ansprechpartnerin für Unregelmäßigkeiten bei erlaubten Glücksspielangeboten im Internet und Unregelmäßigkeiten bei der Werbung für erlaubte Glücksspielangebote Bei Problemen hinsichtlich der Transaktionen mit Glücksspielanbietern können wir Sie nicht unterstützen. Diesbezüglich empfehlen wir Ihnen den Rechtsweg über einen Anwalt.
Angebote zu Sportwetten im GlüStv 2021 geregelt
Hier geht es zu weiteren FAQ zu illegalem Glücksspiel. Hier geht es zu weiteren Informationen zu unerlaubtem Glücksspiel. Der Sportwettenanbieter Tipico muss einem Mandanten von CLLB Rechtsanwälte Verluste in Höhe von über 106.000 Euro erstatten. Das hat das OLG München mit Urteil vom 4. September 2025 entschieden. Unsere Anwälte berücksichtigen Ihren ganz persönlichen Fall und holen Ihre Spielverluste zurück.
Kann es bei gewonnenen Verfahren schwierig werden, Geld von Anbietern mit Sitz im EU-Ausland tatsächlich zu erhalten?
Wer sein Geld bei einem solchen Anbieter verloren hat, kann daher das dort verlorene Geld vom Casino-Betreiber zurückfordern. Dieser Anspruch besteht für all Ihre Verluste aus den letzten zehn Jahren. Für eine schnelle Bearbeitung Ihres Anliegen gehen Sie bitte wie folgt vor: Ihr Anspruch wird von uns sorgfältig geprüft. Wir melden uns umgehend bei Ihnen für eine kostenlose Ersteinschätzung. Am 01.07.2021 trat der reformierte Glückspielstaatsvertrags in Kraft, mit welchem das Online-Glücksspiel in Deutschland zwar ein wenig liberalisiert, aber nicht vollkommen legalisiert wurde. Mit omnipräsenter Werbung und Bonuszahlungen für Neukunden verleiten Online-Casinos mit ausländischen Lizenzen auch deutsche Spieler zur Einzahlung von beträchtlichen Euro-Beträgen.
Aufklärung, Prävention und Werbeverbote
Der Kläger habe außerdem glaubhaft versichert, dass er nur mit seinen privaten Geräten an den Wetten teilgenommen und die Terminals in den Wettshops nicht genutzt habe. Im Ergebnis sei dies ohnehin unerheblich, da es für den Rückzahlungsanspruch des Klägers keinen Unterschied mache, ob er vom eigenen Gerät oder über einen Terminal im Wettshop gespielt habe. Die Einzahlung über eine Kundenkarte mache aus einem Online-Glücksspiel kein stationäres Glücksspiel, stellte das OLG klar. Denn der eigentliche Wettvertrag könne jederzeit bet sportwetten apps online und ohne soziale Kontrolle durch Mitarbeiter des Wettshops abgeschlossen werden. Die Möglichkeit der Barzahlung über die Kundenkarten erleichtere sogar den Zugang zu dem Online-Wettangebot.
Sport Dokus:Sportwetten: Ex-Fußballprofi packt aus
Somit liege ein Verstoß gegen das Verbot von Online-Sportwetten aus dem Glücksspielstaatsvertrag vor, da Tipico die erforderliche Lizenz unstreitig erst am 9. Oktober 2020 erhalten hat, führte das OLG München aus. Die abgeschlossenen Verträge seien daher nichtig und der Kläger habe Anspruch auf die Rückzahlung seiner Verluste. Daran ändere auch nichts, dass die Beklagte in dem streitgegenständlichen Zeitraum bereits eine Genehmigung für ihr Sportwetten-Angebot beantragt hatte. Denn sie hatte den Einsatz ohnehin nicht auf maximal 1.000 Euro im Monat beschränkt und damit gegen das Einzahlungslimit verstoßen. Wie zuvor erwähnt, war der Betrieb von Online-Glücksspielen in Deutschland bis zum Juli 2021 sogar ohne Erlaubnismöglichkeit grundsätzlich illegal. Erst durch die Überarbeitung des Glücksspielstaatsvertrags zum 01.07.2021 können die Online-Casinos unter strengen Auflagen durch die deutsche Gesetzgebung legalisiert werden.
- Illegale Wetten untergraben die staatliche Glücksspielaufsicht und -kontrolle
- Fehlende Beitragszahlungen der Anbieter an Suchthilfeeinrichtungen
- Wirtschaftskriminalität wie Geldwäsche wird begünstigt
- Korruption im Sport wird durch nicht-regulierte Märkte gefördert
Bislang hat noch kein Anbieter diese Erlaubnis erhalten. Dies zeigt ein Blick auf die sog. „White-List“ des zuständigen Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt. Inhaltlich soll dieser Vertrag das ständig wachsende Glücksspielangebot im Internet zum Schutz der Spieler regulieren. Die Beschränkung der Spieleinsätze auf 1.000 Euro monatlich, angepasste Personendatenüberprüfungen im Registrierungsprozess sowie die Kontrolle durch ein bundesweit zuständiges Amt sind Bestandteil der neuen Fassung. Die Nutzung von Online Glücksspielen ausländischer Betreiber unterliegt trotzdem dem deutschen Recht.
- Suchmaschinen und Soziale Medien blockieren zunehmend Werbung illegaler Anbieter
- Staatliche Sperrverfügungen gegen Domains illegaler Glücksspielseiten
- Kooperation von Sportverbänden mit Strafverfolgungsbehörden gegen Wettbetrug
- Banken melden verdächtige Transaktionen im Bereich illegaler Wetten
All jene Online Casinos, die nicht im Besitz einer deutschen Lizenz sind, betreiben ihre Online Glücksspiele weiterhin auf illegale Art und Weise, was auch noch für Fälle nach dem 1. Juli 2021 gilt. Je nach Anbieter haben Sie einen Anspruch auf die Rückforderung Ihrer gezahlten Einsätze, wobei es hier immer auch einer Einzelfallprüfung bedarf. Aktuelle Urteile erweisen sich bereits als überaus verbraucherfreundlich und bestätigen die Rückforderungen der Spieler. Ihre Erfolgsaussichten sind daher mittlerweile äußerst vielversprechend, falls Sie sich dazu entscheiden, Ihre entstandenen Verluste einzuklagen.
| Risikobereich | Konkrete Gefahr | Mögliche Folge für den Spieler |
|---|---|---|
| Einzahlungen / Guthaben | Anbieter kann Zahlungen einbehalten oder nicht gutschreiben | Kompletter Verlust des eingezahlten Kapitals |
| Gewinnauszahlungen | Verweigerung oder Verzögerung der Auszahlung gewonnener Beträge | Gewinne werden trotz erfüllter Bedingungen nicht ausgezahlt |
| Bonusbetrug | Undurchsichtige Umsatzbedingungen, die unrealistisch hoch sind | Bonus und damit verbundene Gewinne werden eingefroren |
| Datenschutz / Finanzdaten | Missbrauch von Kreditkarten- oder Kontodaten | Betrug und unberechtigte Abbuchungen über das Wettkonto hinaus |
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Warum war das Verfahren problematisch - und was bedeutet das für Kläger?
Das Guthaben steht dann auf der Webseite für Sportwetten zur Verfügung – unabhängig davon, ob online mit eigenen Geräten an den Sportwetten teilgenommen wird oder ob dazu die Terminals in den Wettshops genutzt werden. Der Kläger hatte die Wetten zwar von seinen eigenen Geräten abgeschlossen. Da er für die Wetteinsätze jedoch die Kundenkarten genutzt hatte, versuchte Tipico sich aus der Verantwortung zu winden. Der Wettanbieter argumentierte, dass bei Kundenkarten die Einzahlungen stationär im Wettshop vorgenommen werden. Daher handele es sich um stationäres Glücksspiel.
2. Ihre Rechte durchsetzen
Die Verträge könnten somit nicht wegen Verstoß gegen das Verbot von Online-Glücksspielen nichtig sein. Dieser Argumentation erteilte das OLG München eine klare Absage. Das Gericht machte deutlich, dass die Einzahlung über Kundenkarten lediglich ein alternativer Weg zur Zahlung über Kreditkarten sei. Beide Zahlungsarten ermöglichen es, online auf der Webseite der Beklagten an den Sportwetten teilzunehmen. Der Wettshop übernehme nur die Rolle des Zahlungsabwicklers, Veranstalter der Sportwetten bleibe Tipico und der eigentliche Wettvertrag werde online über die Webseite abgeschlossen, so das OLG. An dieser Stelle der Webseite hat unser Rechtsanwalt Dr. Gerrit Hartung Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Rückerstattung Ihrer online erzielten Verluste beim Glücksspiel zusammengetragen. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, können Sie unsere Kanzlei gerne jederzeit kontaktieren.
| Rechtsgrundlage | Zuständige Behörde | Kernaussage / Verbotstatbestand | Mögliche Sanktion für Anbieter |
|---|---|---|---|
| § 284 StGB (Glücksspiel) | Staatsanwaltschaft | Unerlaubtes Veranstalten eines öffentlichen Glücksspiels | Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren |
| Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) | Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) | Nur lizenzierte Anbieter dürfen Sportwetten anbieten | Bußgelder, Anordnungen, Zugangssperren |
| § 4 Abs. 4 GlüStV | GGL / Ordnungsbehörden | Verbot der Werbung für unerlaubte Glücksspiele | Hohe Geldbußen und Unterlassungsverfügungen |
Die Rückforderung der verlorenen Spieleinsätze ist im Grundsatz jedenfalls für einen Anwalt nicht schwierig zu begründen.
Ihre Kanzlei für Glückspiele
Das Gericht stellte dabei klar, dass es für den Rückzahlungsanspruch des Spielers keine Rolle spiele, ob er an den Wetten mit privaten Geräten oder über Terminals in sog. Es handele sich bei beiden Varianten um Online-Sportwetten, für die der Veranstalter eine in Deutschland gültige Lizenz benötige. Der Mandant von CLLB Rechtsanwälte hatte zwischen 2016 und dem 8. Oktober 2020 über eine Webseite von Tipico in Deutschland an Online-Sportwetten teilgenommen und dabei insgesamt rund 106.000 Euro verloren. Die erforderliche Lizenz für das Angebot in Deutschland hat Tipico erst am 9.
Prüfung Ihrer Informationen
Oktober 2020 erhalten. „Zuvor hätte Tipico Online-Sportwetten in Deutschland nicht anbieten dürfen. Da mit dem Angebot gegen das Verbot von Online-Sportwetten aus dem Glücksspielstaatsvertrag verstoßen wurde, waren die Wetten illegal und die abgeschlossenen Verträge somit nichtig. Wir haben für unseren Mandanten, der das Verbot nicht kannte, daher auf Rückzahlung seiner Verluste geklagt“, sagt Rechtsanwalt Thomas Sittner, CLLB Rechtsanwälte. Die Wetteinsätze hatte der Kläger über in den Wettshops erhältliche sog. Anspruchsvoll wird es erst, wenn auf Argumentationen der Gegenseite eingegangen werden muss, welche sich insbesondere auch in rechtlichen Gründen erschöpfen. Eine kompetente und zielgerichtete Reaktion hierauf ist in aller Regel lediglich mit anwaltlicher Unterstützung möglich. Bei Forderungen über 5.000,00 Euro müssen die Verluste ohnehin unter anwaltlicher Hilfe beim zuständigen Landgericht geltend gemacht werden, da dort Anwaltszwang besteht.
- Keine verpflichtende Suchtprävention oder Limits bei illegalen Seiten
- Höheres Risiko von Identitätsdiebstahl durch mangelnde Datensicherheit
- Versteckte Klauseln in AGBs, die Auszahlungen erschweren oder verhindern
- Manipulierte Software oder unfaire Quoten sind kaum nachweisbar
Auch bei kleineren Forderungen ist es jedoch ratsam, sich aus den oben genannten Gründen anwaltlicher Unterstützung zu bedienen. Denn auch dort bestehen bereits Fragen zur Zustellung der Klageschrift, wenn die Betreiber der Online-Casinos ihren Sitz auf Malta oder Gibraltar haben.
- Zuverlässige Anbieter ohne OASIS Sperre
- Wettplattformen ohne LUGAS und OASIS Verifikation
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